COM&COM (Marcus Gossolt / Johannes Hedinger)

‹NEW WORKS›

26.5.-2.7.2016

 

Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger), «Blending - Rothko», 2016, Acryl gewoben, 90 x 90 cm, Unikat
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger), «Blending - Hodler», 2016, Acryl gewoben, 90 x 150 cm, Unikat
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger), «Blending - Koons», 2016, Acryl gewoben, 75 x 60 cm, Unikat
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger), «Blending - Ruscha», 2016, Acryl gewoben, 90 x 110 cm, Unikat
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger), «Blending - O'Keefe», 2016, Acryl gewoben, 120 x 150 cm, Unikat
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger), «Blending - Warhol», 2016, Acryl gewoben, 75 x 60 cm, Unikat
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger), «Blending - Friedrich», 2016, Acryl gewoben, 120 x 120 cm, Unikat
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«THE OTHER END OF BLOCH», 2015
Reliefprint, 106 x 106 cm, Edition Black 2/12
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm
Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger)
«o.T.», 2016
Bleistift auf Papier, 42 x 60 cm

NEW WORKS versammelt drei neue Werkgruppen des Schweizer Künstlerduos Com&Com (Marcus Gossolt / Johannes M. Hedinger).

BLENDING
Im Zentrum der Ausstellung steht Com&Com’s vierter grosser Malereizyklus, den sie in unserer Galerie zeigen. Nach den psychedelischen Traumbildern aus THE BIG ONE (2007 und 2008), den ephemeren Wolkenbilder CLOUDS (2012) und den monochromen Himmelbildern SKY (2014) betreten die Künstler mit der Serie BLENDING (2016) gänzlich neues Terrain.
Zwar haben sie bereits in ihren früheren Bildern die traditionelle Malerei mit Pinsel und Farben herausgefordert, neu dehnen sie ihre Farb- und Materialrecherche auf den Maluntergrund aus. Wurden die früheren Farbverlauf-Serien noch mit Airbrush realisiert, wird bei der neuen Serie gänzlich auf einen additiven Farbauftrag verzichtet. Die Farbe wird direkt in den Farbträger eingewirkt, indem die Leinwand selbst aus tausenden farbigen Fäden gewoben wird. Durch gezielte Farbwechsel innerhalb der horizontalen und vertikalen Fäden haben die Künstler eine neue Form der Farbmischung entwickelt, die eine Malerei gänzlich ohne herkömmlichen manuellen Farbauftrag oder Druck möglich macht. Die Farbmischung entsteht direkt im Auge des Betrachters.
Die Auswahl der Farben bzw. einen Verlauf fällt zum einen in der Weberei mit der Auswahl der Fäden, andererseits bei der Bestimmung des Bildausschnittes. Sämtliche Bilder der BLENDING-Serie sind Unikate.
Das exklusive Verfahren haben  Com&Com  zusammen mit der für Haute Couture spezialisierten Stofffabrik Bernasconi Tessuti aus Como (I) entwickelt. Beraten wurden die Künstler vom bekannten Stoffdesigner Martin Leuthold (Creative Director bei Jakob Schläpfer Textiles St.Gallen).

ZEICHNUNGEN

Parallel zu den textilen Arbeiten ist ein neuer Zeichnungszyklus entstanden. Es ist die Weiterführung der früheren Serie aus 2010, welche sich mit der Thematik der Natur und des Folklore beschäftigt. Neu dazu kommen Menschen, die Com&Com im Rahmen ihrer mehrjährigen Projekte Bloch, Point de Suisse und Methods of Art in USA, Russland und der Schweiz getroffen haben. Traditionelle Schweizer Bräuche wie der Alpaufzug im Appenzell oder die Urnäscher Silvesterchläuse begegnen indianischer Folklore aus North Dakota oder Passanten aus Ekaterinburg/Russland.

DRUCK

Begleitet werden die Gemälde und die Zeichnungen von neuen Drucken von Bloch (www.bloch23781.com). Kurz vor seinem Aufbruch zur Weltreise, wurde 2012 das eine Ende von Bloch abgedruckt und in unserer Galerie erstmals gezeigt. Inzwischen ist Bloch auf dem dritten Kontinent (Europa, Asien, Nordamerika) angelangt, wo Ende 2015 in Cincinnati nun das andere Ende von Bloch als Reliefprint in zwei Editionen (black, sepia) abgedruckt wurde.

VIDEO

Parallel zu Ausstellung ist nebenan bei Videokunst.ch eine bisher nie in der Schweiz gezeigte Videoarbeit von Com&Com zu sehen „ZEN FOR INTERNET“ (2014).