BODO KORSIG: ‹NO REGRETS›

16.9.-17.10.2015

«Gedächtnissplitter #3», Monotypie/Zeichnung, Öl auf Papier, 72 x 92 cm
«Gedächtsnissplitter #3», Monotypie/Zeichnung, Öl auf Papier, 72 x 92 cm
«Gedächtnissplitter #1», Monotypie/Zeichnung, Öl auf Papier, 72 x 92 cm
«Gedächtnissplitter #1», Monotypie/Zeichnung, Öl auf Papier, 72 x 92 cm
«Metamorphoses #2», 2015, Papier auf Pigment, ca. 70 x 70 x 4 cm
«Metamorphoses #2», 2015, Papier auf Pigment, ca. 70 x 70 x 4 cm
«Metamorphoses #3», 2015, Papier auf Pigment, ca. 70 x 70 x 4 cm
«Metamorphoses #3», 2015, Papier auf Pigment, ca. 70 x 70 x 4 cm
«Hide&Seek #13», 2014, Öl auf Holz, 15 x 20 cm
«Hide&Seek #13», 2014, Öl auf Holz, 15 x 20 cm
«Hide&Seek #5», 2014, Öl auf Holz, 15 x 20 cm
«Hide&Seek #5», 2014, Öl auf Holz, 15 x 20 cm
«Metamorphoses #4», 2015, Papier auf Pigment, ca. 70 x 30 x 4 cm
«Metamorphoses #4», 2015, Papier auf Pigment, ca. 70 x 30 x 4 cm
«Hide&Seek #8», 2014, Öl auf Holz, 15 x 20 cm
«Hide&Seek #8», 2014, Öl auf Holz, 15 x 20 cm
«ilovetolove», 2014, Spezial-Plexiglas, LED Lampen, 17,5 x 2,5 x 3 cm
«ilovetolove», 2014, Spezial-Plexiglas, LED Lampen, 17,5 x 2,5 x 3 cm
 
 

Bodo Korsig lebt und arbeitet zwischen Trier und New York. 1962 in Zwickau (D) geboren, studierte er Bildhauerei und Steinrestaurierung in Berlin. Er arbeitet mit einer großen Bandbreite künstlerischer Techniken und Materialien: Holzschnitt, Zeichnung, Malerei, skulpturale Reliefs sowie Foto-grafie und Film. Er nutzt auch schon mal unkonventionelle Mittel wie Straßenwalzen, um extrem großformatige Holzschnitte zu drucken oder kreiert seine Bildzeichen aus Holz mit der Kettensäge vor Ort.
Angetrieben von der Frage nach den Strukturen menschlicher Wahrnehmungs- und Verhaltenswei-sen, hat der Künstler vor vielen Jahren begonnen, sich mit Neurowissenschaften und Verhaltensforschung zu beschäftigen. Er kreiert poetische, provokative, rätselhafte und schlagwortartige Bilder zu existentiellen Themen des Menschseins. Viele Arbeiten Bodo Korsigs thematisieren Verhaltensmuster unter Extrembedingungen wie Angst, Gewalt oder Tod. Die abstrakten Formen, die ganz auf die Kraft der grafischen Linien setzen, prägen sich, obwohl sie komplizierter sind, dem Betrachter wie Logos aus der Werbewelt ein. Sie erscheinen fremd und doch eigentümlich vertraut, sind teilweise in-spiriert und abgeleitet von medizinischen Darstellungen, teilweise aber auch von Alltagsgegenständen, die sich dann nur scheinbar in einen Gesamtkontext einfügen.
Die auf den ersten Blick verführerischen, runden weichen Formen verwandeln sich bei näherer Betrachtung in seltsame Gewächse, die eine unberechenbare und auch unkontrollierbare Energie aus-strahlen. Diese zunächst “freundlich“ ornamental wirkenden Bildzeichen können einen aber auch an die schematischen Darstellungen von Zellstrukturen, Bakterienketten oder virale Wucherungen denken lassen. Es ist das Spiel mit den ambivalenten Gefühlsregungen und der Irritation seiner eigenen Seherfahrung, die den Künstler reizt. Der Betrachter fühlt sich zwischen Faszination, Vertrauen und Misstrauen verführt und angezogen, gleichzeitig aber auch bedrängt, bedroht und ausgeliefert. Seine Bildwelten kombiniert Bodo Korsig oft mit Textfragmenten. Die schlagwortartigen Sentenzen bezie-hen sich auf existenzielle Themen wie Liebe und Sexualität, Leben und Sterblichkeit, Vergessen und Erinnern, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Für die Ausstellung in der Galerie hat der Künstler mit der Berner Autorin und Performerin Ariane von Graffenried (1978) zusammengearbeitet. Sei-ne Bildwelten werden mit ihren Texten ergänzt.



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